Verkehrsprobleme in Leverkusen diskutiert

20161116_181648 20161116_185057 20161116_183622Veranstaltung der FDP Leverkusen mit Christof Rasche am 16. November 2016

Die FDP Leverkusen hatte am 16. November 2016 eingeladen, um mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern über Verkehrsprobleme in Leverkusen zu diskutieren. Aus Düsseldorf konnte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion Christof Rasche gewonnen werden, der zusätzlich auch verkehrspolitischer Sprecher ist.

In seiner Einführung schlug Rasche den Bogen von den oftmals nur kurzfristig amtierenden und fachfremden Landesministern über die unterfinanzierten Planungen hin zu dem allgegenwärtigen Sanierungsstau. Weder im Straßenbau noch beim Schienenverkehr gelingt es, Kapazitätsengpässe zu beseitigen und Netzlücken zu schließen.

Besonders deutlich wird das Versagen der deutschen Politik im Vergleich mit den Niederlanden, wo der im Staatsvertrag vereinbarte Ausbau der BETUWE-Linie abgeschlossen ist, während man hier die Freigabe von Planungsmitteln feiert.

Den Bogen zur konkreten Situation in Leverkusen schlug dann der FDP-Landtagskandidat für Leverkusen, Uwe Bartels, und ging auf die unterschiedlichen Verkehrsprobleme vor Ort ein. Schwerpunkte waren:

  • Fahrradfreundlichkeit,
  • ÖPNV mit dem Umbau ZOB Wiesdorf,
  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit der Bahnen,
  • Lärmschutz bei Ausbauten, sowie
  • der Themenkomplex Autobahn.

Insbesondere zu dem letzten Punkt kamen dann auch Fragen und Anregungen der rund 25 Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter mehrerer Bürgerinitiativen. Uwe Bartels zeigte auf, welche Probleme mit der von Anwesenden geforderten Kombilösung verbunden sein könnten. Einigkeit bestand aber darüber, dass die Datenlage für eine Diskussion ungenügend ist, weil diese Variante nicht geprüft wurde. Die FDP Leverkusen fordert die faire und nachvollziehbare Prüfung aller vorgebrachten denkbaren Varianten.  Über die zerschneidende Wirkung der Megastelze für das Stadtgefüge in Leverkusen herrschte Einigkeit.

Verabredet wurde, dass man sich nochmals treffen sollte um weitere Aspekte zu erörtern. Dem Ausgang des Planfeststellungsverfahrens und etwaiger Klagen vor dem Bundesverwaltungsgericht blicken alle mit Spannung entgegen.