FDP Leverkusen fordert von SPD und CDU Abgeordneten mehr Einsatz für TUNNEL statt STELZE

Nachdem MdL Christoph Rasche, verkehrspolitischer Sprecher der FDP Landtagsfraktion die Situation an der Stelze direkt in Anschein genommen hatte, kam jetzt die Antwort auf seine Kleine Anfrage (Nr. 5070)an die Landesregierung zum Thema Tunnel auch für Leverkusen. (LT-Drs. 16/12752).
Die Landesregierung gibt an, alle Varianten auch in Bezug auf Emissionen zu untersuchen. Zur Entlastung des Verkehrs solle die Verbreiterung der A3 auf 8 Spuren sowie der Bau des RRX Haltes in Leverkusen Mitte beitragen.
Die FDP Leverkusen fordert, das Versteckspiel der CDU und SPD in der Landes- und Bundesregierung zum Thema Tunnel statt Stelze zu beenden und ein klares politischesStatement zur Entlastung der verkehrsgeplagten Stadt Leverkusen vorzulegen. Die FDP Leverkusen ist insbesondere enttäuscht darüber, dass die lokalen Abgeordneten Frau Eva Lux, Herr Professor Karl Lauterbach und Herr Helmut Nowak sich nicht erkennbar erfolgreich in ihren Parteien für dieses Problem der Leverkusener Bürger einsetzen. Das Geplänkel zwischen CDU und SPD hilft hier nicht weiter, insbesondere müssen sich die NRW-Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD geschlossen für die Leverkusener Tunnellösung einsetzen. Am Ende entscheidet neben der GROKO das unionsgeführte Verkehrsministerium in Berlin. Zuständig für NRW ist dort der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann von der CDU. Bei einem Scheitern des Tunnels müssen die MdBs der GROKO, vor allem die Bundestagsabgeordneten der CDU erklären, warum sie Tunnel im Wahlkreis von Bundesverkehrsminister Dobrindt mit einem Kostenvolumen von
über einer halben Milliarde Euro zulassen, eine Tunnellösung in Leverkusen, wo die Verkehrsbelastung weitaus größer ist, aber ablehnen.

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Für Rückfragen: Dr. Guido Fischer
FDP Kreisvorsitzender Leverkusen
0172 5617681