Willkommen

bei den Freien Demokraten in Leverkusen

Wollen wir wirklich eine verprollte und vertrumpte Demokratie?

„Wer den Status-Quo verändern will, darf sich nicht am Applaus des Tages orientieren.“

In einem bemerkenswerten Interview mahnte Christian Lindner: „Inhaber höchster Staatsämter nutzen Pegida-Vokabular, wodurch die politische Kultur verroht.“ Und weiter: „Wenn die Debatte von rechter Pöbelei und linkem Shit-Storm geprägt wird, verliert die politische Mitte ihre Heimat.“ Die politische Vernunft leider auch. Und damit jede Chance, sich auf Lösungen zu einigen, die für (fast) alle vorteilhaft sind. „So kann das nicht weitergehen“, meint Christian Lindner.

Populismus gibt es tatsächlich nicht nur am rechten und linken Rand des politischen Spektrums. Wir in Leverkusen haben es zur Bundestagswahl selbst erlebt. Am Dienstag, 12. September 2017, verkündete Martin Schulz als Kanzler-Kandidat der SPD in der ZDF-Sendung ‚Klartext‘ allen Ernstes: „Ich kenne die Situation in Leverkusen in- und auswendig (…ach so, tut er das), in Leverkusen muss ein Tunnel gebaut werden.“ Da waren die Verhandlungen des Bundesverwaltungsgericht zum Bau der Rhein-Brücke allerdings längst abgeschlossen. Schon für Donnerstag, 28. September 2017, war die Urteilsverkündung anberaumt. Das Bundesverwaltungsgericht ist die letzte Instanz und somit das Urteil unverrückbar. Dennoch lockte Martin Schulz die Menschen in Leverkusen mit einem Tunnel. Dabei konnte niemand, auch die SPD nicht, auf dem Boden der Rechtsstaatlichkeit noch irgend etwas ausrichten. Ist das Populismus? Ja, was denn sonst. Und mehr noch: der Direkt-Kandidat der SPD für Leverkusen und Köln Mülheim ließ Aufkleber mit „Erststimme Tunnel“ auf seine Plakate pappen. Er hat die Direkt-Wahl gewonnen und dabei bewusst die Wähler getäuscht.

Die Freien Demokraten in Leverkusen versuchen nicht, die Menschen mit falschen Versprechungen zu locken. Der Eingriff in die Deponie gefällt niemand. Uns auch nicht. Die Doppelbrücke darf aber nun mal gebaut werden. Auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen und weiter „den Tunnel“ politisch vermarkten. Tatsächlich können nur noch für Leverkusen das beste daraus machen. Die Mega-Stelze wollen wir nicht. Man braucht sie auch nicht, wenn die A 59 und die A 542 als By-Pass genutzt würde. Nicht nur für die Zeit der Bauarbeiten, sondern als Dauerlösung. Ein kurzer Tunnel im Bereich Stadion/Küppersteg steht auf unserem Wunschzettel. Ein langer Tunnel unter der A 3 auch. Beides würde das Kreuz Leverkusen, welches nurr umgestaltet, aber nicht vergrößert werden kann, entlasten und Staus mitten in der Stadt vermeiden. Alles Maßnahmen mit Hand und Fuß, welche den „Status Quo“ in Leverkusen verbessern.

Vernunft statt den Menschen aufstacheln und/oder „nach dem Mund reden.“ Dafür stehen wir, die Freien Demokraten. In Leverkusen. Genauso wie im „Bund“, wo sich die Freien Demokraten ja auch mit einer konstruktiven Arbeit in der Opposition auszeichnen und nicht mit zwar irrealen, dafür aber wohl klingenden Forderungen. Schließlich ist der Applaus des Tages so kurzzeitig wie Lügen kurzbeinig sind.

Vorurteile sind Fertigteile.
Damit kann man sich die Welt schnell und einfach zusammenbauen.

Allein, die Probleme dieser Welt sind nicht einfach. Die Lösungen auch nicht.