Flüchtlinge und Einwanderung

Leider werden in der politischen Diskussion und in den Medien die verschiedenen Formen der Migration in einen Topf geworfen. Beliebte kryptische Vokabeln wie „subsidiärer Schutz“ verstehen normale Menschen nicht. Entsprechend macht sich in der Öffentlichkeit Angst vor „Überfremdung“ breit. Es ist schändlich, Ängste zu schüren und politisch auszuschlachten. Schauen wir doch lieber, um was es wirklich geht.

 

Karte der Mitglieds-Staaten der Genfer Konvention

Persönlich Verfolgte

Sie sind in aller Regel gut ausgebildet und sehr auf Integration bedacht. Nach dem deutschen Grundgesetz und auch nach dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge („Genfer Flüchtlings-Konvention“) haben sie ein Anrecht auf Asyl. Handlungsbedarf besteht hier keiner, denn es sind nicht viele persönlich Verfolgte, die bei uns um Asyl bitten.

 

Fluechtlingswelle rollt über Deutschland

Kriegsflüchtlinge

Kriegsflüchtlinge wollen wir Freien Demokraten in vertretbarem Rahmen in Deutschland aufnehmen und auch vernünftig unterbringen. Jedoch müssen sie, sobald der Krieg beendet ist, zurückkehren. Sie sollen helfen, ihre Heimat wieder aufzubauen. Nachbarländer, die mit dem Ansturm von Flüchtlingen oft völlig überfordert sind, müssen viel stärker unterstützt werden, die Finanzkraft der UNHCR reicht nicht aus bei den nicht enden wollenden Kriegen im Nahen Osten. Die Europäische Union muss helfen, denn der Flüchtlingsstrom ist ein gesamteuropäisches Problem. Wir brauchen eine viel bessere Lösung als das abenteuerliche Flüchtlings-Abkommen mit der Türkei, eine Lösung, welche die finanziellen Lasten auf alle Mitgliedsstaaten der EU gerecht verteilt. Einen „schlanken Fuß“ machen darf es nicht mehr geben.

 

Computer-Spezialisten

Ausgewählte Einwanderung

Schon heute hat unsere Industrie einen eklatanten Fachkräfte-Mangel. Die Situation wird durch die „Überalterung der Gesellschaft“, ein rasanter Bevölkerungsschwund, nochmals dramatisch verschärft. Wir können das nur über ausgewählte Einwanderung ausgleichen, so wie es Kanada und Australien schon erfolgreich machen. Diese Länder legen fest, welche und wie viele Fachkräfte sie brauchen. Wer diese Vorgaben erfüllt, ist willkommen. Nach allen Erfahrungen, weltweit, sind es genau diese Einwanderer, die am treuesten zu ihrer neuen Heimat stehen.

 

Abschieben

Jeder, der in keine dieser 3 Kategorien fällt, muss zügig abgeschoben werden. Wir sind uns sehr bewusst, dass man die Wirklichkeit genau beobachten und daraus Lösungen finden muss. Hinter der Flüchtlingswelle steht eine Schlepper-Industrie, die über die Drehscheiben Türkei und Libyen ein neues Leben im „Gelobten Land“ vermarkten. Es werden Erwartungen geweckt, die weder Deutschland noch ein anderes Land in Europa halten können. Genauso müssen wir uns bewusst sein, dass ein „verlorener“ Pass eine langwierige Ermittlung der tatsächlichen Herkunft nach sich zieht, die derweil einen langen Aufenthalt im deutschen Sozialsystem garantiert.

 

Unser Ansatz löst das Flüchtlingsproblem

 

Warum sollte ein Flüchtling aus Syrien für viel Geld eine riskante Überfahrt mit dem Schlauchboot aus der Türkei nach Griechenland wagen, wenn er in Deutschland doch nicht dauerhaft bleiben kann? Wenn man sich genauso gut in Jordanien oder im Libanon in Sicherheit bringen kann und dort auch ordentlich versorgt wird.

Warum sollte ein Flüchtling aus Afghanistan sich als Syrer ausgeben, wenn er am Ende des Krieges in das ihm fremde Land gehen muss?

Warum sollte ein Flüchtling aus Westafrika die lebensgefährliche Fahrt durch die Sahara und anschließend die Überfahrt von Libyen nach Italien wagen, wenn Deutschland und Nordeuropa nur qualifizierte Einwanderer und persönlich Verfolgte aufnehmen? Jedoch alle, die „nur“ ein besseres Leben suchen, wieder zurück schicken.

 

Denken wir neu - Freie Demokraten - 12,95% Stimmen in Leverkusen sind eine Verpflichtung. Wir nehmen sie an.

 

Paul Frank Kleudgen, Mediale Kommunikation, FDP-LeverkusenPaul-Frank Kleudgen, Beitrag verfasst am 07.03.2018, letztes Update am 21.04.2018

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