Einwanderung in Deutschland

Einwanderung in Deutschland seit 130 Jahren

Einwanderungsland seit 130 Jahren

Schon zu Beginn der Industriealisierung wurde der erhebliche Bedarf an Arbeitskräften mit Einwanderung gedeckt. Damals gab es noch keinen polnischen Nationalstaat, die Einwanderung konnte so als „Binnenmigration“ verschleiert werden. Die polnischen Einwanderer haben sich ihrer neuen Heimat wie selbstverständlich angepasst. Heute sind es Deutsche wie „du und ich“. Vergessen wir bitte nicht: ohne sie hätte es die größte Industrie-Region Europas nie gegeben.

Die zweite große und wiederum gewollte Migrationswelle begann 1955 aus Südeuropa. Ab 1961 ging es nahtlos in die 3. Migration aus Anatolien, Menschen aus einer anderen Kultur mit einer anderen Religion. Die Politik hielt dennoch eisern am Wort „Gastarbeiter“ fest. Die Menschen aber blieben. Heute spricht die Politik von „Integration“, aber immer noch verstehen zu viele vom Islam zu wenig. Einen überzeugenden Plan, wie man fremde Kulturen bei uns integrieren soll, gibt es nicht. Wer selber Auswanderer war, der weiß, dass Integration wider Willen nicht geht!

 

Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canaria

Integration – umgekehrt betrachtet

130.500 deutsche Auswanderer waren 2015 in Spanien registriert, davon über 30.000 auf den Kanaren und 10.000 allein im Süden von Gran Canaria. Quelle. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass zu viele deutsche Einwanderer sich kaum bemühen, Spanisch richtig zu lernen. Fast kostenlose staatliche Schulangebote gibt es durchaus. Im alltäglichen Leben in einer touristischen Region kommt man aber auch so durch. Nur bleiben diese Einwanderer dann unter sich. Einen Plan, wie man seinen Lebensunterhalt verdienen will, haben viele Neu-Ankömmlinge nicht. Sehr wohl den Traum von einem sonnigen Leben. Große Sprünge mit leerem Beutel. Der Traum platzt schnell, man schlägt sich irgend wie durch. Der spanische Staat kann anbieten was er will – diese „Einwanderer“ suchen eine Parallel-Gesellschaft und finden sie auch.

 

Einwanderer „aus dem Bilderbuch“

Das gilt natürlich nur für einen Teil der Deutschen in Spanien, es gibt viele Musterbeispiele der Migration. Menschen, die aus eigener Kraft ihren Lebensunterhalt verdienen wollen und können, weil sie berufliche Fähigkeiten mitbringen, die es unter Einheimischen nicht ausreichend gibt. Die fleißig die nicht einfache Sprache erlernen. Die offen auf die Menschen zu gehen und von ihnen lernen. Die nach 10 Jahren eine Doppel-Identität in sich tragen, halb deutsch, halb spanisch.

Genau diese Menschen wollen wir Freien Demokraten mit der ausgewählten Einwanderung ansprechen. Menschen, die sich gerne integrieren und das Leben in Deutschland bereichern.

 

Denken wir neu - Freie Demokraten - 12,95% Stimmen in Leverkusen sind eine Verpflichtung. Wir nehmen sie an.

 

Paul Frank Kleudgen, Mediale Kommunikation, FDP-LeverkusenPaul-Frank Kleudgen, Beitrag verfasst am 09.03.2018 , letztes Update am 21.04.2018

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