Die Liberalen begrüßen die Entscheidung von Currenta, Rossmann bei der möglichen Erweiterung ihres Lagers in Hitdorf nicht weiter zu unterstützen. „Der Schutz des dort gewonnenen Trinkwassers muss an oberster Stelle stehen und darf nicht wirtschaftlichen Erwägungen geopfert werden“, so die Fraktionsvorsitzende der FDP Monika Ballin-Meyer-Ahrens. Dieses Trinkwasser wird sowohl für den Chempark als auch für kommunalen Verbrauch gewonnen und es sind in der Vergangenheit eine Reihe von Maßnahmen durchgeführt worden, um die Wasserqualität zu sichern.
Seit Beginn der Planung des 2007 in Betrieb genommenen Lagers war klar, dass es sich bei dem von Rossmann bebauten Areal um ein Trinkwasserschutzgebiet handelt und dort keine wassergefährdenden Stoffe gelagert werden dürfen. An dieser Schraube darf nicht gedreht werden und deshalb ist es aus Sicht der Liberalen konsequent, dass Currenta weitere Gespräche mit Rossmann über das Erweiterungsprojekt beendet.
Liebe Monika Ballin-Meyer-Ahrens,
die Art und Weise wie Currenta die Beziehungen abgebrochen hat, sollte nicht auch noch Beführwortung einer Leverkusener Politikerin finden. Ein absolut unmöglisches Verhalten unter Geschäftspartnern. Hier geht es neben dem Trinkwasser, auch noch um 120 Arbeitsplätze, bzw 300 nach einem Ausbau des Verteilerzentrums. Ich als Wähler der Grünen, bin sehr dem Umweltschutz angetan, aber sehe weniger Gefahr in gelagerten Drogerieartikel, als in Tanker die mit tausenden Tonnen Chemikalien 50 Meter neben den Brunnen den Rhein abwärts fahren. Mal abgesehen von der Gewerbesteuer die nun verloren geht, hat die Reputation der Stadt Leverkusen schaden genommen, was sich sehr negativ auswirken kann für die zukünftige Standortwahl investitions bereiter Firmen.